
10. Bericht: Von Rosso
nach Dakar (20.02.05 bis 06.03.05)
Endlich wieder Grün,
wir können uns kaum daran satt
sehen.
Unser erstes Ziel im Senegal war
der Djoudj Vogelpark, wo es eine
große Pelikankolonie gibt. Bis
zum Park waren es allerdings 35km
Waschbrettpiste, die sich
allerdings gelohnt haben, denn
wir haben nicht nur jede Menge
Vögel beobachten können,
sondern haben u.a. eine Python
und Warzenschweine samt Jungen
gesehen.
Weiter ging es
nach St. Louis, der ehemaligen
Hauptstadt Senegal-Mauretaniens.
Hier haben wir uns erst einmal
ein paar Tage ausgeruht und die
Stadt erkundet.
Frisch
ausgeruht machen wir uns auf den
Weg gen Süden. Die Straße ist
relativ stark befahren, außerdem
ist es mittags inzwischen sehr
heiß, so dass wir Siesta halten
müssen. Da die Straße jedoch
flach ist, kommen wir gut voran.
Überall werden unsere Räder und
wir bestaunt. Generell sind die
Menschen hier im Senegal deutlich
offener und freundlicher, auch
wenn jeder Zweite einen Stift,
ein Geschenk oder Geld verlangt.
Ein freundliches Nein
wird glücklicherweise
akzeptiert, frei nach dem Motto
Fragen kostet nichts.
Da der
Campingplatz kurz vor Dakar, den
wir uns aus unserem Reiseführer
herausgesucht hatten, leider
nicht mehr existierte, sind wir
noch etwas an der Küste
weitergefahren. In dem kleinen
Ort Toubab Dialow haben wir dann
ein sehr schönes Hotel direkt am
Meer gefunden.
Hier konnten
wir problemlos unsere Räder und
das Gepäck unterstellen, denn
wir haben uns kurzfristig
entschlossen, für zwei Wochen
nach Deutschland zu fliegen:
Hendrik muss dringend seine
Routineuntersuchungen wegen der
Diabetes machen lassen, außerdem
müssen wir einige
Ausrüstungsgegenstände
austauschen und haben wenig Lust,
erneut vor Ort auf Pakete zu
warten.
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